Der Körper ist nur ein Gefäss, aber er dient dem Göttlichen als Wohnung

Indi­sche Weisheit

Karin Amrein

Dipl. Yoga­leh­re­rin YCH, Coach, Ten­nis­leh­re­rin, Fami­li­en­frau, Pri­mar­leh­re­rin, Wahrheitssuchende

Karin Amrein Yoga Weg in die Freiheit

Durch eine per­sön­li­che Kri­se, begann ich mit etwa drei­ssig Jah­ren, regel­mä­ssig Yoga zu prak­ti­zie­ren. Ich bemerk­te bald, wie gut es mir tat und begann lang­sam, mich bes­ser kennenzulernen.

2002–2006 absol­vier­te ich die Yoga-Aus­bil­dung im Vini-Yoga-Zen­trum in Biel.

Seit mei­nem Abschluss unter­rich­te ich regel­mä­ssig mit ver­schie­de­nen Erwach­se­nen­grup­pen, ertei­le Ein­zel­un­ter­richt und füh­re Yoga-Pro­jek­te an Schu­len und Insti­tu­tio­nen durch.

Mein Her­zens­wunsch ist es nun, das Yoga mit sei­nem gro­ssen Schatz noch mehr zu ver­brei­ten und vie­len Men­schen Weg­be­glei­ter zu sich sel­ber zu sein.

Als Leh­re­rin unter­rich­te­te ich vie­le Jah­re auf ver­schie­de­nen Stu­fen von der 1. bis zur 9. Klas­se. Zuletzt beglei­te­te ich an der Schu­le Rothen­burg durch den DaZ-Unter­richt (Deutsch als Zweit­spra­che) vie­le Kin­der und Jugend­li­che aus der gan­zen Welt, damit sie sich hier in Rothen­burg inte­grie­ren und wohl­füh­len konn­ten. Eine berei­chern­de Arbeit, durch die ich viel ler­nen durfte.

Mit mei­nem Mann und unse­ren drei Teen­ager leben wir in Rothen­burg. Sie alle sind immer wie­der mei­ne besten Lehr­mei­ster. Dafür dan­ke ich ihnen von gan­zem Her­zen und lie­be sie über alles.

In unse­rem Eigen­heim, rich­te­te ich einen klei­nen Yoga­raum ein, wo ich Ein­zel- und Klein­grup­pen unterrichte.

Schon immer such­te ich nach der tie­fen Wahr­heit, nach dem Sinn des Lebens. Mit 33 Jah­ren durf­te ich ca. ein hal­bes Jahr in einem tie­fe­ren Bewusst­seins­zu­stand leben. Zuvor habe ich unbe­wusst viel los­ge­las­sen, vie­le Gefüh­le durf­ten gefühlt wer­den und so bin ich in die­sen Zustand gerutscht, ein­fach so. In die­sem erwei­ter­ten Bewusst­seins­zu­stand hat sich ein­fach alles erge­ben, ich konn­te gesche­hen las­sen und alles füg­te sich. Glück und Lie­be habe ich viel stär­ker emp­fun­den. Als ich wie­der im “nor­ma­len Leben” zurück war, zwar auf einer ande­ren Ebe­ne, ging der Pro­zess wei­ter oder erst rich­tig los?

Die spi­ri­tu­el­le Suche wur­de der wich­tig­ste Teil in mei­nem Leben und brach­te mich zu ver­schie­de­nen Men­schen. Immer wie­der konn­te ich in die­sem Raum sein, aber nie mehr solan­ge wie mit 33. Gera­de in den Yoga­stun­den spür­te ich die­se tie­fe Ver­bun­den­heit immer stär­ker. Die Sehn­sucht  nach dem Auf­wa­chen blieb. Im Janu­ar 2017 brach­te mich das Leben zu Chri­sti­an Mey­er, Diplom­psy­cho­lo­ge und spi­ri­tu­el­ler Leh­rer aus Ber­lin und da bekam ich Ant­wor­ten auf das, was damals  gesche­hen war. In einem Semi­nar bei ihm habe ich dann ein wei­te­res, tie­fes  Auf­wa­chen erlebt. Etwa gefühl­te zwei Mona­te hat­te ich kei­nen Gedan­ken, war frei und tief glücklich.

Seit die­sem Erleb­nis bin ich das Auf­wa­chen im täg­li­chen Leben am Inte­grie­ren. Im Yoga, in der Grup­pe ist mein wah­rer Zustand, mei­ne rei­ne See­le immer gegen­wär­tig, hin­ge­gen im all­täg­li­chen Leben, ist das Gefühl vom Getrennt­sein immer wie­der da und es ist ein Auf und Ab.

Die Gefüh­le durch­le­ben, ohne etwas damit zu machen, das kann ich schon sehr gut  und danach kann ich einen tie­fen Frie­den wahr­neh­men, aber es schmerzt auch immer wie­der, die­ses Ster­ben des Egos.

Ich ver­schlang in die­ser Zeit die Bücher von Rama­na Mahar­shi und Papa­ji. Die Sehn­sucht nach mehr Kon­stanz, nach bestän­di­ge­rem “FREI SEIN”, wuchs.

Und so führ­te mich mei­ne Rei­se durch ein geschenk­tes Buch von mei­nem Mann zu Soham (ein spi­ri­tu­el­ler Leh­rer) und durch ihn kam ich zu Shree Shiv­kru­pa­nand Swa­mi­ji aus Indi­en. Ein leben­di­ger Sat­gu­ru, Sat­gu­ru ist kei­ne Per­son, son­dern das uni­ver­sel­le Bewusst­sein, die gött­li­che Ener­gie, die durch eine Per­son fliesst, wel­che voll­kom­men mit dem gött­li­chen Bewusst­sein eins gewor­den ist. Swa­mi­ji brach­te aus dem Hima­la­ya die Samar­pan­me­di­ta­ti­on (Hin­ga­be­me­di­ta­ti­on) und trägt sie in die Welt hinaus.

Seit ich die­se täg­lich prak­ti­zie­re, kann ich mei­ne See­len­ge­füh­le in mir bewuss­ter wahr­neh­men und die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Kör­per (dazu gehö­ren auch Gedan­ken und Gefüh­le) lässt mehr nach. So kann ich mich ver­mehrt von mei­ner rei­nen See­le lei­ten las­sen und das Ver­trau­en ins Leben wächst.

Je mehr es mir gelingt, alles abzu­ge­ben an die­se rei­ne, gött­li­che Ener­gie in mir, von der der leben­di­ge Sat­gu­ru Swa­mi­ji ein Medi­um ist, d.h. ich gebe dann alles ihm hin, mache ich ver­mehrt die Erfah­rung, dass sich alles von allei­ne ergibt im Aussen und zwar alles zu sei­ner Zeit.

So übe ich mich ganz im “DA SEIN”, kein Gedan­ke mehr in die Ver­gan­gen­heit oder in die Zukunft, kein Gedan­ke mehr in ein Dra­ma. Gelingt es mir den Fokus auf dem Kro­nencha­kra zu behal­ten und alles abzu­ge­ben, ja dann ist alles gut, wirk­lich alles gut und ich bin frei.

Wie arbeite ich?

Vini-Yoga, ange­passt an jede ein­zel­ne Per­son, gefällt mir. Die Phi­lo­so­phie, dass in einer Yoga­stun­de ein Spit­zen­sport­ler und ein Mensch in einem Roll­stuhl neben­ein­an­der Yoga prak­ti­zie­ren kön­nen, hat mich beein­druckt und beglei­tet mich noch heute.

Wirk­lich jeder­mann ist bei mir herz­lich will­kom­men, egal wel­che kör­per­li­chen Vor­aus­set­zun­gen da sind.

Im Pro­zess zu sich sel­ber hilft es sehr, wenn der Kör­per durch­läs­sig wird. Je ent­spann­ter der Kör­per ist, desto mehr kann los­ge­las­sen wer­den, je mehr kön­nen Gefüh­le gefühlt wer­den. Anspan­nung ist nur mög­lich, wenn ich zuerst bewusst ent­span­nen kann.  Wenn ich durch die Atmung, bewusst los­las­sen kann, gelingt es mir, auch in einer Anspan­nung, Span­nung zu lösen. Die Kör­per- und Atem­übun­gen sind bewusst dar­auf abge­stimmt. In der Medi­ta­ti­on gehen wir tie­fer, las­sen unse­ren Gefüh­len Raum, ohne etwas damit zu tun, damit wir immer mehr ent­decken und wahr­neh­men, was gesche­hen und los­las­sen heisst.

Wir ent­decken den wah­ren Raum, die rei­ne See­le in uns, die Stil­le, die Lee­re, die Lie­be, den Frie­den, das Sein.

Von die­ser Stil­le , von mei­ner See­le las­se ich mich in mei­ner Arbeit leiten.

Im Ein­zel­un­ter­richt, in den Coa­chings, in der Medi­ta­ti­on und an den Yoga­ta­gen len­ken wir den Blick nach Innen. Ich beglei­te dich zu dir sel­ber, in die Frei­heit, ins Auf­wa­chen zu dei­nem wah­ren Wesen.

Dies ist mein Her­zens­wunsch, dass auch du die­sen Klang dei­ner rei­nen See­le immer mehr erfah­ren darfst.

Ausbildung

Dipl. Ten­nis­leh­re­rin STV, 1985, Zürich

Dipl. Pri­mar­leh­re­rin, 1992, Zürich

Dipl. Yoga­leh­re­rin YS (heu­te YCH), 2006, Bern

 

Weiterbildung

Wei­ter­bil­dung in Kin­de­ryo­ga, bei C. Fel­ber, 2011, Zürich

Wei­ter­bil­dung für Schwan­ger­schaft­syo­ga bei C. Fel­ber und B. Bruni, 2012, Zürich

Wei­ter­bil­dung für Yoga in den Wech­sel­jah­ren, bei A. Röckes, 2013, Zürich

 

Seminare

Yogasemi­nar bei Anna Trö­kes, 2012, Bern

Cos­mo­ge­ti­sches Hei­len bei Jana Haas, 2013, Morschach

See­len­plan bei Jana Haas, 2014, Morschach

Yogasemi­nar bei Jut­ta Pin­ter-Nei­ser, 2016, Bern

“Los­las­sen und Auf­wa­chen” bei Chri­sti­an Mey­er, 2017, Mün­chen und Zürich

“Los­las­sen und Auf­wa­chen” bei Chri­sti­an Mey­er, 2018/2019, Basel, Zürich und München

Stil­leretre­at bei Soham, Juli 2020, Flüh­li Ranft

Stil­leretre­at bei Soham, Juli 2021, Flüh­li Ranft